Ich begrüße Sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie. Körper und Seele sind eins, wir begreifen sie als Ausdruck des einen Großen Geistes. So arbeite ich am Körper meiner Patienten, sehe dabei aber vor allem die psychischen Aspekte, die im Körper manifestiert sind. Die Lösung greift dann in beide Bereiche hinein: ins Seelische und ins Körperliche. Letztendlich aber versuche ich immer, die Anbindung an „das eine Große Ganze“ zu vermitteln. Wenn wir das wiederfinden, haben wir einen ganz wesentlichen Schritt zur Heilung getan. Denn heilsein heißt ganzsein. Eins mit sich selbst und eins mit dem Großen Geist.

Ideal ist diese Arbeit daher für Psychosomatische Erkrankungen. Doch auch „ganz normale Rückenschmerzen“ können mit dieser Methode hervorragend behandelt werden.

Die meisten meiner Patienten suchten einen Heilpraktiker auf, wenn sie sich in der Klassischen Medizin nicht zuhause fühlen können oder wenn sie dort austherapiert sind. Heilpraktiker für Psychotherapie ist eine relativ neue Berufsbezeichnung, in der zumeist Körperbezogene Psychotherapieformen zusammengefasst sind. Schauen Sie doch mal rein bei „Heilmethoden“, da fächert sich das weiter auf.

 

Schatten verschleiern das Licht

Wenn ich einen Patienten schaue, sehe ich häufig Schatten in seinem Innern. Manchmal sehen sie aus wie Schleier oder wie Wolken. Genauso wie Wolken können sie ganz dünn und zart sein oder sehr dicht. Dann dringt vom Licht der Sonne wirklich nicht mehr viel durch. Die Patientin empfindet in solchen körperlichen Regionen etwa Unwohlsein, manchmal ist dort auch der Ort von Krankheit. Mehr oder weniger manifest. Das ist ein völlig anderes Verstehen von Krankheit, als es mit herkömmlichen Methoden definiert ist. Ich „sehe“ zu viel Energie oder zu wenig Energie, „sehe“ Blockaden wo sich die Energie über einen sehr langen Zeitraum angestaut hat. Genau wie bei einem Staudamm, den wir als Kinder im Bach gebaut haben, löst sich die Energie und kommt wieder ins Fließen, wenn man den Stau löst. Das was wieder fließt, ist hell und klar, manchmal sogar funkelnd klar. So wie es damals war beim Spielen im Bach.

Das geschieht, indem ich mich darauf konzentriere und entsprechende Energien durch meine Hände an diese Stelle fließen lasse. Konzentrieren heißt auch Hinschauen, Hineingehen ins Geschehen, heißt sehen was geschieht und den Heilungsprozess mit aller Aufmerksamkeit verfolgen. Das Sehen geschieht hier natürlich mit dem Inneren Auge.

Sehr unterstützend ist hierbei die Aufmerksamkeit des Patienten, der diesen Prozess genau mitverfolgen kann. Manche können das schon gleich in der ersten Sitzung, bei anderen muss sich dieser Blick erst reinigen.

Sind die Schatten schließlich aufgelöst, folgt in aller Regel ein urtiefer Atemzug, der oft riesig erscheinende und vollkommen ungeahnte Regionen erschließt. Ein neues Stück Freiheit ist gefunden. Diese Freiheit, die auf diese Weise zuerst im körperlich-seelischen Innenleben erfahren wird, findet dann auch Ausdruck im Alltäglichen Leben. Die Person wächst.